Entschnürungsbeauftragter Stadttauben Krefeld e. V.

Zu meiner Person:
Julian Jichowska
23 Jahre alt
aus Krefeld

Dass Tauben auf der alltäglichen Suche nach Futter ihr Wohlergehen gefährden, mögen so einige bestätigen. Neben der bekannten Gefahr, von Autos überfahren zu werden oder gegen Fensterscheiben zu fliegen, lauert aber ein Feind auf den Straßen, der noch viel tückischer ist. Es sind kaum sichtbare Fäden und Haare, die der Taube das Leben erschweren. Sie bleiben auf der schuppigen Haut an den Füßen hängen und verknoten sich nach einiger Zeit so stark, dass Zehen oder sogar Füße absterben. Dass dies mit enormen Schmerzen verbunden ist, ist logisch, und so mache ich mich zusammen mit dem Stadttauben Krefeld e. V. jeden Sonntag auf, um Stadttauben vor diesem Schicksal zu bewahren. Die Tauben werden dann mit einer schmackhaften Körnermischung angelockt und eingefangen. In den allermeisten Fällen wird die verschnürte Taube, nachdem ihre Füße befreit wurden, wieder in die Freiheit entsandt. Einige Fälle brauchen jedoch eine ausgiebige Behandlung, um sie vor Amputation oder Infektion zu bewahren. Sie kommen dann zu einer unserer Päppelstellen, bis sie wieder fit genug für die Freiheit sind.

Bis jetzt konnten wir schon eine Menge Tauben vor einem schlimmen Schicksal bewahren und werden nicht aufhören, dies als unsere Aufgabe anzusehen!

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Hier sehen Sie mich in den Videos in Aktion:

Video 1:

Video 2:

Video 3:

Video 4:

3 Gedanken zu „Entschnürungsbeauftragter Stadttauben Krefeld e. V.“

  1. Das ist eine sehr wichtige und effektive Tierschutzarbeit. Tauben haben es schon grundsätzlich schwer, da sie nicht in ihrer natürlichen Umgebung leben können und täglich massiven Stress mit der Nahrungsbeschaffung und Nachstellereien haben. Julian, großartig. Danke!

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